Frauen Union
Das neue Wahlrecht in Bremen

Tim Weber von „Mehr Demokratie e. V.“ diskutiert mit Frauen –Union und Gästen über Vor- und Nachteile

Was ist Kumulieren und Panaschieren? Wie viele Stimmen können die Wählerinnen und Wähler künftig vergeben? Was ändert sich durch das neue Wahlrecht? Antworten gibt Tim Weber, Geschäftsführer von „Mehr Demokratie e. V.“, am Dienstag, 4. Mai ab 18.30 Uhr im CDU-Haus. Er folgt einer Einladung der Frauen Union, die im Rahmen einer Informationsveranstaltung über das neue Wahlrecht aufklären will. „Mehr Demokratie e. V.“ sorgte im Jahre 2006 durch ein Volksbegehren in Bremen für eine Änderung des bis dahin bestehenden alten Wahlrechts.

„Im kommenden Bremer Wahlkampf wird sich viel auf der Persönlichkeitsebene abspielen. Jeder Kandidat, jede Kandidatin wird viel mehr als bisher auf die Wahlberechtigten zugehen und um Stimmen werben müssen. Dabei werden auch die persönliche Ausstrahlung und die Aktivitäten in Vereinen und Institutionen eine große Rolle spielen“, sagt die Kreisvorsitzende der Frauen-Union Sigrid Grönert.

Meterlange Wahlzettel, tagelanges Warten auf Ergebnisse, Kumulieren und Panaschieren, fünf Stimmen statt einer, das alles sind Begriffe, die im Zusammenhang mit der nächsten Bürgerschaftswahl bei vielen Bürgern und Bürgerinnen in Bremen für Verwirrung sorgen. Trotzdem soll gerade die Änderung des Bremer Wahlrechts deutlich mehr Wahlberechtigte in die Wahllokale locken. Mehr Mitbestimmung bei der Zusammensetzung des Parlaments durch Einfluss auf die Listenplätze, das ist die neue Strategie, die der Demokratie in unserem Land gerechter werden soll.

Alle, Männer und Frauen, die schon jetzt informiert sein möchten, sind herzlich eingeladen, sich für die Veranstaltung unter der Telefonnummer 30 89 476 auf dem Anrufbeantworter der CDU anzumelden. Anmeldungen sind auch unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können möglich. Für einen geringen Beitrag werden Getränke und ein kleiner Imbiss angeboten.

 

Aus dem Bundesverband:

  • Wo sind die weiblichen Dax-Vorstände?

    Berlin, 05.09.2010

    „Die Zeit ist reif für Frauen in Führungspositionen. Weitsichtige in der Wirtschaft erkennen, dass nur mit mehr Frauen an der Spitze unsere Unternehmen dem Wettbewerb standhalten werden", erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU.

  • 20 Jahre FU Sachsen-Anhalt

    Berlin, 26.08.2010

    Gestern lud die Vorsitzende der Frauen Union Sachsen-Anhalt, Eva-Maria Wybrands, zu einem Festsymposium anlässlich des 20jährigen Gründungsjubiläums nach Halle ein. Die Bundesvorsitzende der Frauen Union, Maria Böhmer, dankte ihr ebenso wie Sabine Klenke, Brunhilde Liebrecht sowie Ute Glier, deren Aufbauarbeit den Grundstein legte, dass die Frauen Union in Sachsen-Anhalt ein flächendeckendes politisches Netzwerk für Frauen wurde.

  • Innenpolitik & Integration

    Berlin, 19.08.2010

    Die Vorsitzende der Frauen Union, Maria Böhmer, wurde vom Generalsekretär der CDU Deutschlands in den Bundesfachausschuss Innenpolitik & Integration berufen. Dort wird die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung ihr know-how zu Fragestellungen der Integrationspolitik einbringen. Aufgabe des Bundesfachauschusses ist es, zu ausgewählten Themen die Positionen für die CDU zu entwickeln und in die Diskussion einzubringen.

Frau und Politik

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